Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Schleuse Brandenburg

Erste Schleusenbauten in Brandenburg werden in der Literatur aus dem Mittelalter erwähnt, im Stadtgraben (1455) und vor dem Steintor (Kesselschleuse 1548).
Da die Kesselschleuse vor dem Steintor (Stadtschleuse) um 1870 ihre Leistungsfähigkeit erreicht hatte, wurde 1881-83 eine weitere Schleuse in der Krakauer Vorstadt in einem Durchstich zwischen dem südlichen Ende des Beetzsees und der nördlichsten Ausbuchtung des Plauer Sees, dem Quenzsee, errichtet (Vorstadtschleuse).

Durch die zunehmende Schleppzugschifffahrt wurde 1904-09 die heute noch vorhandene Schleppzugschleuse (Südkammer) nach den Erfordernissen der Schleppzugschifffahrt gebaut.
1970 wurde die alte Vorstadtschleuse neu errichtet.






Luftbildaufnahme der Schleuse Brandenburg
einschließlich der Vorhäfen und
der Anschlussstrecke an den Silokanal – Blick in Richtung Westen.

Unter der Bezeichnung "Schleuse Brandenburg" werden hier der ca. 2 km lange Bereich der neuen Vorstadtschleuse mit den beiden Vorhäfen und die Anschlussstrecken an die Flusshavel im Osten und den Silokanal im Westen zusammengefasst. Die im Jahre 1970 fertig gestellte Nordkammer der Vorstadtschleuse Brandenburg ist für moderne Güterschiffe nutzbar. Große Schubverbände müssen jedoch vor und nach der Kammer ent- bzw. gekoppelt werden. Das bedeutet für die Binnenschiffer einen erheblichen Mehraufwand.

Im Bereich der 1912 gebauten Schleppzugschleuse (Südkammer) soll zu einem späteren Zeitpunkt eine neue leistungsfähige Schleusenkammer errichtet werden, da deren bisherige Abmessungen die Nutzung durch moderne Binnenschiffe nicht zulassen.
Zunächst werden nur die Wassertiefen und die vorhandenen Uferbefestigungen der an die Schleusenkammern anschließenden Streckenbereiche zwischen dem bereits fertig gestellten Silokanal im Westen und der sich in Planung befindenden Flußhavel im Osten den Erfordernissen überprüft.
Zurzeit erfolgen die Grundlagenermittlung und Vorplanung.