Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Naturschutz und Landschaftspflege

Gemäß der aktuellen Gesetzgebung sind unvermeidbare Eingriffe in die Natur und Landschaft entsprechend zu kompensieren.
Im Bereich der UHW wurden für den bereits erfolgten Ausbau der Wasserstraße Kompensationsmaßnahmen planfestgestellt und zum Teil bereits ausgeführt.

An der Staustufe Brandenburg wurde für ca. 1,2 Mio. € ein Umgehungsgerinne für Fische und andere Tiere fertig gestellt. Diese Anlage ist ein wesentlicher Beitrag zur Vereinbarkeit von ökonomischen und ökologischen Interessen. Sie dient der Wiederherstellung der Durchgängigkeit an der Staustufe Brandenburg.

Mit dem Nachweis der seltenen und als gefährdet eingestuften Aalquappe konnten erste Erfolge festgestellt werden. Daneben bevölkern auch Aale, Rapfen, Barsche, Plötzen und Gründlinge das Gerinne.

Begrünung entlang Betriebsweg Begrünung entlang Betriebsweg (Silokanal)


Darüber hinaus erhielten Polderflächen bei Schmergow und Krielow eine Aufwertung durch naturnahe Bewirtschaftung und teilweise Wiedervernässung. Eine Vielzahl von Waldflächen wurde ökologisch umgestaltet oder auf feuchten Standorten renaturiert. Diese Maßnahmen wurden teilweise schon umgesetzt. Sie gehören zu Flächenpools, die von der Flächenagentur Kulturlandschaft Mittlere Havel und von der Bundesforstverwaltung betreut werden.

Rückzugsräume finden Fische, Vögel und andere Tiere in und an neuen Stillgewässern, die im Uferbereich entstehen.
Wellenberuhigte Gewässerzonen sind durch behutsame Uferschutzmaßnahmen an den Seen und seenartigen Erweiterungen geplant.