Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Veranlassung

Aufgrund von Bauwerksprüfungen und Bauwerksinspektionen, einschließlich Taucheruntersuchungen, wurde in den letzten Jahren eine ständig zunehmende Schadhaftigkeit der gesamten Anlage festgestellt. Der Sohlbalken des Revisionsverschlusses im Einlaufbereich war an mehreren Stellen unterspült. Die Holzspundwand, welche sich unter dem Sohlbalken befindet, hat Abrottungen an Nut und Feder aufgewiesen, ein Wasserdurchlass war zu beobachten.

Vor dem Wehr, unterhalb des Notverschlusses wurde eine größere Schadstelle in der Betonsohle festgestellt. Hier bestand die akute Gefahr eines Grundbruches.

Die Sohle vor dem Wehr war nur ca. 10 cm stark und die Steinschüttung oberhalb war durchlässig. Somit waren die gesamte Konstruktion des Wehres und Teile des Oberhauptes der Schleuse gefährdet. Zudem waren die Stahlspundbohlen des alten wehres stark korrodiert. Die Führungskonstruktion, bestehend aus U- und Doppel-T-Profilen, war verschlissen, so dass eine Aussage über die Standfestigkeit des Wehres nicht mehr möglich war.