Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Veranlassung

Das aus dem Jahr 1910 stammende Wehr war mittlerweile technisch und technologisch veraltet. Der hohen Bedeutung des Wehres für die Stauhaltung des Elbe-Havel-Kanals und der Havel standen Einschränkungen hinsichtlich der Standsicherheit sowie nicht mehr vertretbare arbeitschutztechnische Verhältnisse gegenüber.

Somit fiel 1993 die Entscheidung, im Zuge des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, ein neues Wehr zu bauen.
Da entsprechend einem Erlass des BMVBS der Bau von Nadelwehren nicht mehr zugelassen ist, musste eine andere technische Lösung gefunden werden.

Im Rahmen einer Voruntersuchung wurde neben den klassischen Verschlussarten (Sektorwehr, Klappenwehr, Segmentwehr und Schützenwehr) auch die Variante als Schlauchwehr untersucht und bewertet.
Aufgrund der Ergebnisse der Variantenuntersuchung wurde die Ausführung als zweifeldriges Schlauchwehr weiter verfolgt.