Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Geschichte

Ansicht der alten Wehranlage
Das alte Nadelwehr mit Schützenwehr und Kahnschleuse

Das alte Wehr Bahnitz befand sich an der gleichen Stelle wie der heutige Ersatzneubau
Neben den klappbaren Nadelböcken im Abflussquerschnitt, befand sich zwischen dem westlichen Ufer und dem Nadelwehr ein Schützenwehr aus Stahl. Während beim Nadelwehr der Abfluss durch Herausziehen und Setzen von Vierkanthölzern (Nadeln) gesteuert wurde, übernahm beim Schützenwehr eine 6,40 m breite Stahltafel durch Anheben und Absenken die Feinregulierung.
Den östlichen Abschluss der alten Anlage bildete eine Kahnschleuse aus Beton und Mauerwerk in den Abmessungen 11,50 m x 2,40 m. Sie wurde von den Freizeitkapitänen selbst im Handbetrieb betätigt.
An der westlichen Seite befand sich ehemals auch ein Fischpass, der jedoch bereits in den 70er Jahren im Zusammenhang mit einer Instandsetzungsmaßnahme zugeschüttet worden war.
Schließlich befindet sich am westlichen Ufer ein Nadelschuppen in Fachwerkbauweise.

Während die vorgenannten alten Wasserbauwerke abgebrochen und durch die neuen ersetzt wurden, bleibt der denkmalgeschützte Nadelschuppen erhalten. Das Gebäude, in dem ursprünglich die Nadeln gelagert wurden, wird zukünftig einer neuen Nutzung zugeführt. In ihm wurde bereits die hochmoderne automatische Steuerzentrale für das neue Wehr Bahnitz eingerichtet.


Die Bauwerke der alten Wehranlage hatten die folgenden Abmessungen:

  • Wehrbreite: 100 m
  • Nadelwehr: 80,00 m x 7,50 m
  • Schützenwehr: 7,00 m x 7,50 m
  • Kahnschleuse: 20,0 m x 4,50 m