Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Informationen vom Baugeschehen

Neue Schleuse Kersdorf - Baugeschehen

Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin erfolgte die grundhafte Instandsetzung und Verlängerung der Nordkammer der Schleuse Kersdorf an der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW km 89,73), Landkreis Oder-Spree.

Am 19.11.2009 erfolgte die Vergabe des Bauauftrags an die Arbeitsgemeinschaft Nordkammer Schleuse Kersdorf, bestehend aus der Bickhardt Bau AG und Schäfer- Bauten GmbH. Der erste Rammschlag fand am 22.04.2010 statt, die Verkehrsfreigabe am 05.09.2013.

Baufortschritt 15.11.2010
Baufortschritt 15.11.2010

Das nebenstehende Bild vom 15.11.2010 zeigt im Vordergrund die Baugrube für das neue Oberhaupt der Schleuse. Nach dem Einbau einer Unterwasserbetonsohle wurde die Baugrube gelenzt (trocken gelegt), so dass dann mit dem Bau des neuen Oberhauptes begonnen werden konnte. In Bildmitte erfolgt der Abbruch des alten Schleusenoberhauptes. Dazwischen wurde die Schleusenkammer mit Spundwänden aus Stahl verlängert. Die Trockenlegung der Schleusenkammer konnte erfolgen, nachdem der Abbruch des alten Oberhauptes abgeschlossen war und eine Unterwasserbetonsohle in der neuen Schleusenkammer hergestellt wurde. Zur Kanalmitte hin wurde ein Fangedamm als Trennmole errichtet. Die Sparbecken der alten Schleuse mussten aus statischen Gründen verfüllt werden. Zum Umfang der Bauleistungen gehörte auch der Neubau einer Warte- und Koppelstelle im Oberen Vorhafen. Auch wurden dem neuesten Stand der Technik entsprechende Sportbootwartestellen im Unteren und Oberen Vorhafen errichtet.

Während der Bauphase musste die 1904 errichtete Nordkammer der Schleuse Kersdorf außer Betrieb genommen werden. Der Verkehr konnte teilweise über die schmalere (und ältere) Südkammer aufrecht erhalten werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann die neue Schleuse mit Motorgüterschiffen bis 115 m Länge passiert werden (bisher max. 67 m). Die Gesamtkosten für das Projekt in Höhe von rd. 20 Mio. € trägt der Bund.

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