Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Bauweise

Von den im Rahmen der Voruntersuchung betrachteten Varianten wurde eine Variante gewählt, welche eine Verbreiterung der Schleusenkammer auf 11,00 m und die Anordnung der Häupter mit einer Durchfahrtsbreite von 5,40 m in einer versetzten Lage vorsieht. Die Schleusenkammer wird dabei in Spundwandbauweise und die Häupter in Stahlbetonbauweise in einem geschlossenen Spundwandkasten ausgeführt.

Im Bereich der Kammer binden die Spundwände mind. 1,50 m in eine vorhandene Tonschicht ein. Damit wird der Wasserandrang für die Herstellung der "offenen" Schleusensohle auf ein Minimum beschränkt. Im Bereich der Schleusenhäupter wurde hinsichtlich des Ausschlusses des Baugrundrisikos eine gegen Auftrieb gesicherte UW-Betonsohle im Spundwandkasten geplant. Damit werden Störungen des Bauablaufes durch Wassereindringung etc. minimiert.

Die Rammachsen der Baugrubenspundwände liegen dabei bis auf unvermeidliche geometrisch bedingte Schnittstellen mit der Altsubstanz außerhalb der vorhandenen Bausubstanz, so dass in dessen Schutze die Abbrucharbeiten durchgeführt werden. Im Bereich der Altsubstanz wird die Rammfreiheit durch Vorbohren (verrohrt) hergestellt.

Damit wurde ein gut durch strukturierter und reibungsloser Bauablauf ermöglicht. Die Baugrubenumspundung wird bis auf die unvermeidlichen Bereiche eindeutig von der Bausubstanz getrennt.

Im Rahmen der Planungen für den Ersatzneubau der Schleuse wurde eine unzureichende Einbindelänge der Spundwände im oberen Vorhafen festgestellt. Um eine weitere Sperrung der Schleusenzufahrt für den daraus resultierenden Ersatz der Ufereinfassungen zu vermeiden, wurde die Maßnahme mit in den Schleusenneubau integriert. Dazu wird die Schleusenzufahrt temporär mit Sand verfüllt, so dass gleichzeitig mit dem Schleusenneubau und der Sanierung der Schleusenzufahrt begonnen werden kann.

Bauphase 2 - Abbruch bis +52,50; Querschnitt 2-2
Bauzustand - Umspundung der vorhandenen Schleusenkammer