Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

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Inhalt: Veranlassung des Ersatzneubaus

Die im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes stehende Brücke überführt in Berlin-Lichterfelde die Königsberger Straße über den Teltowkanal (TeK km 17,01). Die erste Straßenbrücke an diesem Standort wurde im Zuge des Baus des Teltowkanals als "Giesensdorfer Brücke" im Jahr 1905 errichtet. Nach starker Beschädigung im Krieg wurde die Brücke zunächst als Provisorium wieder aufgebaut.

Infolge erheblicher Setzungen dieses Bauwerkes und einer starken Zunahme des Straßenverkehrs wurde die Brücke dann im Jahr 1965 durch das heute vorhandene Bauwerk als "Emil-Schulz-Brücke" ersetzt. Der Namensgeber Emil Schulz war Amts- und Gemeindevorsteher in Groß-Lichterfelde und Mitglied der Kreis-Kanalkommission, die für Planung und Bauüberwachung beim Bau des Teltowkanals zuständig war. An der Ostseite der Brücke erinnert heute eine original erhaltene elektrische Treidellok der Teltowkanal AG aus den 1920-er Jahren an die ersten Betriebsjahre des Kanals.

Im Zuge der turnusmäßigen Brückenprüfungen wurden an der alten Brückenanlage ausgeprägte Schäden festgestellt. Um die Gebrauchstauglichkeit zu gewährleisten, wurden daraufhin bereits in den Jahren 1985 und 2001 provisorische Hilfsstützen aus Stahl eingebaut.

Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrbahn in Richtung Hindenburgdamm gesperrt, im zweiten Bauabschnitt erfolgt die Sperrung der anderen Fahrbahn in Richtung Ostpreußendamm. Der Verkehr wird über die jeweils offene Richtungsfahrbahn mit je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung aufrechterhalten.